Donnerstag, 9. Februar 2023

Trennung Zweiter Monat - Nachts während ich schlafe

Nachts während ich schlafe habe ich Zwiegespräche mit ihm. Wir reden und diskutieren, ich stelle fest, sortiere und lege für mich ab.

Ich verarbeite.

Ich fühle mich so betrogen.
Wie lange versuchte er mich davon zu überzeugen, ich sei Teil seiner Familie. SIcherlich 3 Jahre.
Wie schnell bin ich jetzt vergessen.

Einmal hat er mit stolzem Ton erzählt, wie sein Vater eine gemeinsame kleine Leidenschaft mit dem Freund der Tochter innerhalb von Tagen aufgelöst hat, nachdem diese sich getrennt hat.
Ich war schockiert.
Mir war bewusst, dass ich ebenso schnell aussortiert würde, wenn der Tag kommt.
Ein Mensch der so mit seinem Nächsten umgeht, der geht auch mit sich selbst so um. Und von dort aus, mit jedem weiteren Menschen genauso.
Nicht integer. Heuchler.
Waaah, ich bin einfach wütend, was für eine Heuchelei!

Being a family means you will love and be loved for the rest of your life - not matter what.

Steht an meiner Wand geschrieben.
Ich war bereit dafür.
Er nicht.
Autsch.


"Du bist nicht alleinerziehend".
Aha.
Ich war immer alleinerziehend. Es war schön, dass du mal den einen oder anderen Termin übernommen hast, das hat mich erleichtert, aber die Verantwortung lag immer bei mir. Wie oft lagst du im Bettu, Deinen Launen fröhnend und ich habe die Verantwortung gehabt. Ich wollte dir nie ein Kind anhängen.
Und dann die Diskussion im Wald. Ich möchte, dass du den Führerschein machst, damit du mein Kind besser durch die Gegend fahren kannst.

Ich wiederrum habe dir mein Kind anvertraut.
ICH HABE DIR MEIN KIND ANVERTRAUT!
Und du hast ihr nichtmal goodbye gesagt..
AUTSCH !

Gott bewahre, ich sollte froh sein, dass ich dich los bin.
Bin ich aber nicht, eben wegen den Dingen, die mal da waren. Gemeinsam frei sein und die ganzen Versprechen, die wir uns gegeben haben.
Ich habe noch nie so etwas versprochen und ich bin nicht der Typ, der einfach so etwas sagt und dann auflöst. Ich habe genug Lebenserfahrung, um zu wissen, wie das funktioniert.

Dann die -"ich liebe Dich" Nummer.
Wie lange warst du schon innerlich gegangen?
Du hast mich mitten in Zürich auf der Love Parade stehen lassen. Nein, besser noch. Du hast einen Streit voll bewusst vom Zaun gebrochen um feiern zu können. Feiern ist dir wichtiger als Familie. Ach, ich war ja nie Teil deiner Familie.

Ich war scheinbar nur Mittel zum Zweck. Eine gute Zeit, eine gute Stabilität, die ich dir gegeben habe.

Es ist beruhigend zu wissen, dass niemand sich vor diesen Erfahrungen verstecken kann. Solange du lebst, wird das Leben dich finden und es wird dich zurechtmeisseln, mit all deinen nicht integrierten Unechtheiten. Du wirst lernen, wie es ist, wenn man nicht zu seinem Wort steht. Du wirst lernen, wie es ist, wenn man Familie sein möchte und es nicht ist. Du wirst lernen, wie es ist, jemanden an deiner Seite zu haben, der oberflächlicher ist, als du es bist. Und wie schmerzhaft das dann ist.
Autsch!

Mittwoch, 1. Februar 2023

Trennung Tag weiss nicht - in 8 Tagen einmal um die Welt

... und zur Mitte der Erde und wieder zurück.




Wenn ich mir den letzten Monat anschaue, was passiert ist, wie ich damit umgegangen bin, wie es mich hingelegt hat, ich ausgerutscht bin, ich getobt, gewütet, nicht geschlafen, verzweifelt, einsam, verlassen, belogen und betrogen gefühlt habe, wie ich mich schuldig gefühlt habe, mich dann innerlich formiert habe, dann "wowe" ich mich selbst.

Wow!

Anfang des Monats habe ich gedacht, das überlebe ich nicht. Der wichtigste Mensch aus meiner Mitte einfach weg und jetzt, einen Monat später.

Was ist geblieben ?

Mein Platz im Leben ist klar.
Mein Platz festigt sich immer weiter, damit auch der Platz meines Kindes an meiner Seite.
Frauen, soviele wunderbare Frauen und Menschen an meiner Seite.
Ein fader Nachgeschmack bezüglich meines Ex-Partners, wie er alles daran gegeben hat, Verantwortung für sein Leben nicht übernehmen zu müssen. Ein fader Beigeschmack, weil... soviel..

Heute habe ich versucht alle meine Gefühle zu greifen und zu sortieren. Ich habe mir das (völlig unspirituell!) einfach als Ball vorgestellt und geschaut, was ich da in der Hand halte.

Da war Ernüchterung dabei. Er nannte meine Tochter nach all den Jahren "üsere Chli", was mich sehr berührt hat, obwohl mein kritischer, innerer Wegweiser es nicht immer spüren konnte. Oft hatten wir die Diskussion, ob ich nun alleinerziehend bin oder nicht und mein Argument war immer, dass ich eine andere Verantwortung für das Kind trage, als er. Jetzt nach 31 Tagen hat er ihr nicht einmal "Tschüss, goodbye, du kannst nichts dafür, es tut mir leid" gesagt. Nichts. Nicht ein Wort.
Und das, obwohl ich ihn drei mal darum gebeten habe.
Und das macht mich wütend, traurig, es erschüttert mich. Das habe ich nicht kommen sehen, ich habe mich auf diesen Menschen verlassen, ich habe ihm vertraut und ich war überzeugt, dass er Eier hat. Egal wie es kommt.

Ein blaffes Wow.. in meiner Kugel voller Gefühle.

Dann meine vielen Fragen, meine Gefühle, die von ihm getäuscht wurden, obwohl ich es immer spürte, nur seinen Worten mehr Glauben schenkte, als meinem eigenen Gefühl.Zu Beginn sagte er einmal, "dass er es jetzt endlich wirklich und richtig wolle, nicht mehr nur so tun als ob, sondern wirklich". Und irgendwann verschloss er sich, es wurde wieder mehr Schein als Sein.

Das ist traurig, ich fühle mich reflektierend um die Ehrlichkeit zwischen uns betrogen, die Beziehung verliert damit nachträglich an Stellenwert.
Schade.
Wirklich schade.

Zu guter letzt wollte ich ihn unterstützen, seinen Führerschein nachzuholen. Mein Gott, wir haben alle einmal Dinge verkackt und ist ja keine besonders grosse Sache. Bei einem Waldspaziergang stritten wir uns und er knallte mir an den Kopf, dass ich ja nur wolle, dass er seinen Führerschein macht, damit er "mein" Töchterchen (da war es dann nicht mehr "üsere chli") rumfahren kann.
Wie blind muss ich gewesen sein, denn ich war die, die ihn rumgefahren hat.

Passive Aggressivität.
Man kann die Dinge so lange so laufen lassen, bis sie von selbst vor die Wand fahren.

Schade. Wirklich schade.
Aber nun nicht mehr mein Problem.

Meinen Anteil an der Sache kenne ich. Als traumatisierter Mensch Halt zu suchen in unbefriedigenden Lebensgemeinschaften, eine hohe Anpassungsleistung zu leben, um vermeintliche Sicherheit zu bekommen.

Wieso bin ich eigentlich so schlau :-) ?
Und gleichzeitig so ... so eben.

Es schält sich den Weg in die Welt:
Mein neues ICH.
Weltoffen, voller Herzlichkeit, die lange überdeckt war, kommunikativ, nach vorne ausgerichtet, Bock aufs Leben, auf Bildung, auf Sport, auf coole Menschen, E-Biken, auf LACHEN,
oh jaaa, hab ich Bock auf Lachen..
Bock auf 5000 Sterne Hotel im Sommer.
Bock darauf, dass der Blick zurück schnell verblassen wird, es tut nur noch ein bischen weh.

Am meisten reut mich die vertane Zeit und die Lügen die man macht, weil man nicht mutig ist, sich selbst die Wahrheit einzugestehen.

In 8 Tagen einmal um die Welt bedeutet für mich, dass ich mich in den letzten 8 Tagen komplett neu erfunden habe. Dazu habe ich meine Wohnung KOMPLETT auf den Kopf gestellt. Ich habe jetzt ein Zimmer, RAUM FüR MICH ! Mein Kind hat einen Raum, wunderbar und neu. Neue Couch, neue Betten, neue bunte Wände. Gestern noch das Hochbett aufgebaut für den kleinen Braten und dann waren die Decken nicht hoch genug, nur 2,40m.
Da kam meine neue Freundin B. vorbei, die ihren Mann mitbrachte und die Kreissäge und wir sägten noch abends um 20:00 Uhr schnell die Beinchen vom Bett ab. 20cm tiefer und passt jetzt :-)

Seine Möbel habe ich Tetrismässig in eine Ecke gewürfelt. Eigentlich wollte ich warten, dass er es selbst macht, ich wollte nicht die sein, die seine Dinge einpackt, aber ich stand hier mit bombastischer Kraft in den Startlöchern und habe 8 Tage durchgezogen und meinem neuen Leben einen Rahmen gegeben. Darauf bin ich unglaublich stolz und ich weiss nicht, woher ich diese Kraft genommen habe.

Freund meinte gestern: Wie symbolisch seine Möbel noch in der Wohnung stehen - er blockiert mein neues Leben..
und das stimmt, wenn ich überlege, dass ich wie ein Atompilz explodiert bin und einmal tabula rasa in einem Monat gemacht habe.

Den Trennungsthread lasse ich hier vermutlich ausklingen... wenn noch etwas wichtiges kommt, so schiebe ich es nach, aber jetzt ist der 1 Februar und ich schaue nach vorne..

..das Leben ist schön.. <3


Mein Finger muss leider nochmal unters Messer, ich habe die Nerven durchtrennt und das muss man jetzt "explorieren" und "ggf. mit Nervennaht" zusammennähen.
Hübsch oder ?
Die Chancen, dass das Gefühl zurück kommt, liegen bei 50%.

50%...
Machen wir, oder ?

dunja-crazyyy
übrigens bin ich voll der Freak :)

Sonntag, 29. Januar 2023

Trennung Tag 29 - Progress

Nach dem gemeinsamen räumen und packen ging es mir sehr schlecht. Wirklich schlecht. Ich habe 2 ganze Tage gebraucht, um irgendwie wieder einigermassen normal denken zu können und dann habe ich begriffen: "Mensch ej, er ist schon lange gegangen, lange vorher. Die ganze schlechte Laune, die ganzen nicht stattgefundenen Gespräche, weil er sich verweigert hat, das fehlende Funkeln in seinen Augen. Es war alles da und ich wollte es nicht sehen. Ich hatte immernoch Hoffnung, er kommt mit seiner Liebe in die Beziehung zurück, die wir einst als "gemeinsam frei sein" bezeichnet haben".

Ich habe festgestellt, dass mir Kontakt nicht gut tut, Hoffnung verschwindend klein wird und geworden ist und ich diesen Zustand gerne verändern möchte. Ich möchte nach vorne schauen, mich entwickeln, wieder glücklich leben.

Also habe ich mich gelöst, einen Schlussstrich gezogen, wenn auch innerlich, fein und dünn. Am selben Tag fing ich an, die Zimmer umzuräumen, abends kam noch eine Freundin vorbei, die hat mir dann geholfen, die grossen Möbel zu rücken.
Tags danach habe ich dann 2 Kleiderschränke abgebaut und neu aufgebaut und gefühlt 300 kg Wäsche verarbeitet. Es gibt eine ganze Plastikkiste voller Sockenmemory, darauf freue ich mich schon.

Tags darauf habe ich nach einer Couch gegoogelt. Gerne gebraucht. Bei meinem Budget und überhaupt. Mit 3 Tieren, da muss es nicht neu sein und 1 Dorf weiter so eine tolle Couch gefunden und dazu wahnsinnig nette Menschen getroffen. Nach 5 Minuten stand ich erstmal weinend bei denen im Zimmer und sie haben mir einen Kaffee angeboten und wir haben fast 2 Stunden über Gott und die Welt gesprochen. Wahnsinn wenn man offen ist für Begegnungen, was dann alles passieren kann. Ich mag das gerne als "Magie des Lebens" bezeichnen.
Mit dieser Magie und auf dieser Welle stand die neue, tolle Couch am frühen Abend in meiner Wohnung. Waaahnsinn.

Und jetzt 2 Tage später wird die Couch immer besser, ich feiere das total.

Dann hatten wir Übernachtungsbesuch und ich habe mal wieder massiv über die Strenge geschlagen, so dass ich mich gestern fett geschnitten habe. So feste, dass das Blut nur so spritzte, alle schrien und eilten (melodramatische Musik :-) ) , ich rannte zur Nachbarin und nachdem wir uns etwas beruhigt hatten und nachgeschaut haben, uns dann einig waren: "Besser wir fahren ins Spital und lassen das anschauen". Musste dann genäht werden mit 2 Stichen und mein kleiner Finger ist jetzt halb taub. Die Sehne ist wohl intakt, der Nervenast vermutlich angesägt. Morgen muss ich zum Handchirurgen und dort wird dann entschieden, ob man es nochmal aufmachen muss oder nicht. Wenn es wirklich so ist und ich den Nervenast verletzt habe und ich die Chance habe, wieder Gefühl in meinen kleinen Finger zu bekommen, dann werde ich tapfer hinhalten. Ob ich selbst zunähen darf?

Mit meiner Kriegsverletzung nach Hause habe ich dann angefangen die Wand streichen. Mein Zimmer.
Mein Raum. Ich habe Raum. Wow.
Ich dachte mir, bevor das Antibiotika dich in den nächsten Tagen voll wegbügelt, mache ich diesen Main Act noch und jetzt mal ein paar Tage ruhen.
Weil ich das ja so gut kann und mir das ins Blut gelegt ist (wo ist der Smilie der grün kotzt?)..

Ich habe schon ein paar Tage nicht mehr so stark geweint. Die Verletzungen sind noch da, ich habe es mit einem dünnen Tuch bedeckt und versuche mich auf die schönen Dinge zu konzentrieren, während mein Unterbewusstsein alles weiter aufbröselt, neu sortiert und ablegt.

Traurig, welche Erkenntnisse ich dabei zu Tage fördere. Ich schaue mir alles genau an, ich verdränge nichts mehr. Es ist schade um uns, denn wir haben einmal richtig gut zusammengepasst.
Nun ist soviel Vertrauen kaputt gegangen.
Schade.
Wirklich schade.


Meine Energie ist jetzt wieder nach vorne gerichtet. Meine Haut ist besser, die Zahlen auf der Waage gehen wieder in die richtige Richtung,


Heute holen wir das neue Bett meines Kindes in der Grossstadt Zürich ab. 1 Maintask pro Tag. okay ?

Ich brauche noch Nachhilfe im ruhen, Kraft tanken, erholen.

Samstag, 21. Januar 2023

Trennung Tag 21 - aufräumen

Heute war ein anstrengender Tag.

WIr haben gemeinsam gepackt und geteilt, was aufzuteilen geht. Ich habe heute soviele Emotionen gefühlt, wie schätzungsweise manche Menschen nicht in 10 Jahren. Angefangen von glücklich, stolz, erleichtert. Froh, leicht und frei bis er dann die Türe rein kam.
Dann kam Verzweiflung, Anhaften, Verhandeln, den Schelm raushängen lassen, Trauer über den Verlust, Wut auf alles. Dann straight konzentriert nach vorne, packen, anpacken, Weg frei machen.
Gespräche, wieder anhaften, Groll, Neid, Eifersucht, Wut...
Kaum war er aus der Türe, kam mein Zusammenbruch. 45 Minuten nur weinen, alles rauslassen, fluchen, traurig sein über den Verlust einer doch recht langen, wunderschönen Beziehung, den ganzen Rotz einfach mal ausheulen..

... jetzt gehts mir besser ..

clean-soul

Dienstag, 17. Januar 2023

Trennung Tag 17 - schwache Stunde

"Ich geh mal kurz heulen".

Alleine und zurückgeworfen mit Blick auf mein Leben und die Trümmer zwischen dem ganzen Papierkram der jetzt ansteht aufgrund meiner Arbeitsunfähigkeit, Ausbildung, Kindererziehung, Trennung, Jobsuche, neuem Mietvertrag finde ich mich wieder auf einem sehr harten Boden der Realität.

Um es in den Worten meines Lieblingsfilms "Soul Kitchen" zu sagen:

"Das Leben fickt mich gerade von allen Seiten"..

Und ich schmunzel.
Das kann ich gut, in Katastrophen überleben.
Schwimmen im Sturm.

Untergang ist meistens erst danach, aber dieses mal möchte ich das vermeiden. Ich möchte bereits jetzt entspannt sein, Stress aus meinem Körper fliessen lassen, heilen und Ganz werden.
Ich bin so angeschlagen, dass es da gar keinen anderen Weg gibt.

Was soll man auch anderes wollen, wenn man völlig fertig ist. Ich spüre förmlich, wie meine innere Kraft sich verändert. Die offensichtliche Kraft, nennen wir sie "Frontalkraft" ist viel weniger geworden. Weniger Rebell in mir drinnen ist, mehr Frieden, viel mehr Akzeptanz für alles was ist.

Es ist ruhiger geworden in mir.
Keine Schleier mehr, die das offensichtliche verdecken.

Trauer.

Schade.

Schade ist das alles..

Freitag, 13. Januar 2023

Trennung Tag 13 - Wut und Trauer und die anderen Gefühle

Wut und Trauer für alles verlorene.
Für all die Qualen der letzten Wochen.

Auf mich, weil ich die Zeichen nicht wahrhaben wollte.
Auf mich, weil ich dachte ich hätte das Konzept der Abhängigkeit gecheckt.

Auf ihn, weil er so unreif und unaufrichtig wirkt.
Auf ihn, weil er sich auf leisen Sohlen davonstiehlt.


Auf seine Eltern, die ihm sicherlich maximal Scheisse in sein Hirn pflanzen und ihn bei seinem Weglaufen unterstützen.

Trauer über das geplatzte Konzept vom Familienleben.

Freude, darüber, meine Prioritäten neu setzen zu können, mich aus einer verfahrenen Situation heraus zu schälen und nicht zuletzt stolz, über die Kraft und die Richtung, die in mir steckt.
Bin ich selbst etwas erschrocken darüber, was für eine Löwin in mir drinnen steckt.

Dankbar, unglaublich Dankbar für die Verbindung zu all den Frauen, die jetzt um mich herum sind. Sowas habe ich noch nie erlebt und ich wusste nicht, dass das geht, das es das gibt und das ich ein Teil davon bin. Das beeindruckt mich so nachhaltig, ich bin sehr berührt und da möchte ich noch tiefer darüber nachstudieren und überlegen, wie ich mich mit meinem Know How in so ein geiles Netzwerk einbringen kann, um max. Output zu geben.

Alles wird gut!

Frei, weil es ist Wochenende und ich verbringe es mit guten Freunden.

Dienstag, 10. Januar 2023

Trennung Tag 10 - a new me

Wars das an Trennungsschmerz ?
Ich habe geweint, als würde ich sterben und so starb auch ein Teil von mir. Und jetzt ist es irgendwie gut. Der enorme Druck, den ich bekommen habe, die Situation in die Hand zu nehmen, die Angst in 6 Monaten evtl. auf Wohnungssuche zu gehen ohne Arbeitsvertrag (derzeit), das war einfach zuviel für mich.
Das Schicksal ist auf meiner Seite, die Wohnung darf ich behalten, was für mich die Basis darstellt von allem. Basis vor allem für mein Kind.
Freundschaften, Schulwechsel, Umzug... alles hier aufgeben, was ich hier erreicht und lieb gewonnen habe in einem Jahr. Das wäre das letzte, was ich hätte gebrauchen können...

..aber jetzt wird alles ein Stück besser..

Meine Gefühle sind überwiegend friedlich, ich wusste nicht um die heilsame Wirkung von viel weinen. Ich habe wirklich Freunde, ein soziales Netz, was mich wahnsinnig gut aufgefangen hat. Wie sie alle da waren für mich hat mich unglaublich berührt.

Danke an alle, die Platz hatten für meinen Schmerz. Ihr habt mit mir ein Stück getragen, mich ein Stück weit begleitet.

Das tat gut.

Sonntag, 8. Januar 2023

Trennung Tag 8

Es geht aufwärts.
Die Weinkrämpfe schütteln mich nicht mehr so.
Ich habe ein Stück weit akzeptiert, ein Stück reflektiert und ich hoffe, dass ich meinen Anteil, meine Anhaftung etwas lösen kann.

Gestern musste ich schmunzeln über mich, dachte ich doch „so fühlt sich ein Junkie auf Entzug“ ..

Und ja, es ist ja auch Entzug. Liebesentzug. Oder das, was man für die Liebe gehalten hat.

Ich glaube wirklich, die Liebe ist ein reines Gefühl. Sie gibt, erlaubt, hilft, ist geosszügig, heilt. Alles andere ist alles andere.

Und bei uns war es dann viel von dem anderen, weniger Liebe.

Mein Körper fühlt sich komplett anders an, seit der Trennung. Viel leichter, ich kann atmen, mich bewegen, Rücken und Brustkorb sind offen, irgendwie fühle ich mich leichter… auch wenn meine geschwollenen Augen noch anders sprechen.

Ich brauche jetzt Zeit. Zeit zum heilen, Zeit für mein Leben, Zeit mit meinem wundervollen Kind, das ich wohl in den letzten Jahren ziemlich vernachlässigt habe. Das tut mir sehr leid..

Wenn ich eines gelernt habe nach Trennung meiner Ehe, dann mir schnell zu verzeihen- Fehler macht man, ich mache Fehler - weiter gehts.

Loslassen. Immer wieder loslassen.

Das alles und der ganze Rest.

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